Volker Eich

Mentor


Ich bin Volker Eich. Als ich vier war, verliebte ich mich in einen Leuchtturm. Der Lichtstrahl, den er in die Nacht hinaus schickte, machte ihn zu einem mystischen Wesen meiner kindlichen Welt. Als ich zwölf Jahre alt war, begann ich zu fotografieren. Mein erstes Bild heißt Leuchtturm. Ich ahnte damals nicht, welche Bedeutung dieses Bild einmal für mich haben sollte.

In meiner Familie war es nicht üblich darüber zu sprechen, was uns innerlich bewegte. Wir haben uns einander nicht mitgeteilt. Das Sprechen über Gefühle war tabu. Ich habe gelernt, keine Fragen zu stellen. Mit der Zeit ist mir meine Familie fremd geworden und ich bin mir selbst fremd geworden.

Als es Zeit wurde einen Beruf zu wählen, wollte ich Kunst studieren, aber ich hatte nicht genügend Selbstvertrauen um den Weg des Künstlers zu gehen. Meine Eltern rieten mir, einen sicheren Beruf zu wählen. Mein Vater war Manager in der Bauindustrie. Er sagte, gebaut wird immer. Die Entscheidung für das Architekturstudium war ein Kompromiss.

Ich habe sechzehn Jahre als Architekt gearbeitet, nach meinem Studium zunächst als Angestellter, am Feierabend nahm ich an Architekten-Wettbewerben teil. Ich habe für berühmte Architekten gearbeitet. Darauf war ich sehr stolz. Aber ich hatte keine Karriere als Angestellter im Sinn. Ich wollte berühmt sein und ich wollte lehren. Ich wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin. Als die meisten meiner Kollegen erste Wettbewerbserfolge feierten, stellte ich meine eigene Wettbewerbstätigkeit ein. Ich fühlte mich ausgebrannt und verbrachte viel Zeit in Selbsterfahrungsgruppen. Ich versuchte die Illusion aufrecht zu erhalten, ein freischaffender Architekt zu sein, aber als ich mir eines Morgens die Frage stellte, warum ich nichts baute, vernahm ich deutlich eine innere Stimme, die zu mir sagte:

Du willst kein Architekt sein.

Mir wurde klar, dass ich Architekt geworden war, obwohl es nie mein Herzenswunsch gewesen war. Nach dieser Einsicht suchte ich mir einen Job und landete in einem richtig kommerziellen Laden, wo ich als Projektleiter in einem Großprojekt arbeitete. Jeden Donnerstag saßen 30 bis 40 erwachsene Männer in der Baubesprechung zusammen um sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Ich verdiente einen Haufen Geld und fühlte mich erbärmlich. So hatte ich mir meinen Beruf nicht vorgestellt.

Über Weihnachten flog ich nach Lanzarote. Ich saß mit zwei Bekannten am Strand, der Himmel war blau und ich spürte den warmen Wind auf meiner Haut. Es ging um ein paar wesentliche Fragen in unserem Leben und jeder von uns war bereit, die Maske einmal fallen zu lassen. Es war ein ehrliches Gespräch, wie ich es selten zuvor unter Männern erlebt hatte. Mir fiel auf, dass mein Wort hier etwas galt. Genau das fehlte mir bei meiner Arbeit. Während die anderen redeten, dachte ich im Stillen:

So muss sich Arbeit anfühlen!

Und dann hörte ich wieder diese innere Stimme, die mich laut und deutlich fragte: Bist Du bereit, das jetzt einmal ernst zu nehmen? Ich antwortete mit einem lauten Ja!, das ich unauffällig in das Gespräch der anderen einfließen ließ. Vier Wochen später beendete ich meine Architektenlaufbahn.

Ich habe mich damals gefragt, was meine Aufgabe im Leben sei. Ich wollte herausfinden, worauf beruflicher Erfolg beruht und ich wollte dieses Wissen weitergeben. Ich erinnerte mich wieder an mein Bild vom Leuchtturm. Das Bild hatte mir immer viel bedeutet, aber seine wirkliche Bedeutung sollte sich mir erst jetzt offenbaren. Ich gebe Menschen Orientierung. Ich führe meine Kunden an die Quelle ihres Erfolgs.

Die ersten Jahre waren nicht ganz einfach. Ich hatte weder eine richtige Strategie noch hatte ich ein richtiges Produkt. Im siebten Jahr meiner Beratertätigkeit lernte ich die Evolutionskonforme Strategie kennen. Dabei handelt es sich dabei um eine Strategie, die unternehmerischen Erfolg garantiert, weil sie auf Naturgesetzen beruht.

Die Szene am Strand war die Geburtsstunde der Strategiekreise. Mit dem Strategiekreis Architekten wollte ich einen Raum in der Geschäftswelt etablieren, in dem wir uns über die Themen austauschen, die uns in unserem Innersten bewegen: Was ist meine Aufgabe im Leben? Was gibt meiner Arbeit ihren Sinn? Wie kann ich Menschen für die Dinge begeistern, die mir am Herzen liegen? Wie erschaffe ich eine Community von Kunden, die mich und meine Arbeit lieben?

Unsere Arbeit in den Strategiekreisen basiert auf der Einsicht, dass jedem unternehmerischen Wachstumsschritt immer ein persönlicher Wachstumsschritt vorangeht. Während die Beschäftigung mit sich selbst in der Geschäftswelt immer noch ein Tabu zu sein scheint, geht es in der Kunst fast immer darum, sich selbst zu verwirklichen und die eigenen Grenzen zu erweitern.

Joseph Beuys, der den Begriff der Sozialen Plastik geprägt hat, hat die Gesamtheit der Gesellschaft als Kunstwerk angesehen. Sein Erweiterter Kunstbegriff definiert jedes menschliche Handeln, das zum Wohle der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird, als Kunst. Nach seiner Auffassung besteht die Aufgabe der Kunst darin, in allen Bereichen der Gesellschaft veraltete Lebensformen zu transformieren und auf ein höher entwickeltes Niveau zu bringen. Mit dem Strategiekreis Architekten genieße ich heute das Privileg jenseits des Kunstmarktes Kunst machen zu dürfen.

Als ich Elke Anna Mehner kennenlernte, war sie zunächst Mitglied in einem der Strategiekreise. Dort hat sie ihre Berufung entdeckt und sie hat sich beruflich vollkommen neu positioniert. Heute haben wir ein gemeinsames Unternehmen. Von Elke Anna habe ich gelernt, dass das Vermitteln von strategischem und unternehmerischem Wissen nicht der wirkungsvollste Teil unserer Arbeit ist. Was dem Wachstum unserer Kunden am meisten dient, ist die Qualität der Beziehung, die sich zwischen ihnen und uns entfaltet. Nachdem der Strategiekreis Architekten als Labor für gelingende Beziehungen etabliert war, haben wir gemeinsam unser Mentor Programm entwickelt, mit dem wir unsere Kunden unterstützen, ihre Mission zu entdecken, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln und Communities von begeisterten Kunden zu erschaffen.

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Elke Anna Mehner

Business Designer


Ich bin Elke Anna Mehner. Als Kind träumte ich davon eine berühmte Schauspielerin zu werden. Ich stand oft stundenlang vor dem großen dreiteiligen Spiegel im Schlafzimmer meiner Eltern und offenbarte ihm, was ich der Welt sonst meist vorenthielt. Was sich zeigte war ein phantasievolles und kreatives, offenes, neugieriges und begeistertes kleines Mädchen. Ich vertraute dem Spiegel in selbst erdachten Schauspielstücken meine Ideen und Träume, Wünsche und Ängste an. Und der Spiegel zeigte mir all das, was ich ohne ihn nicht hätte wahrnehmen können. Ich konnte sehen, wann ich mitreißend und interessant, überzeugend und begeisternd oder - wenn mich die Inspiration verließ - manchmal eben auch langweilig und unglaubwürdig war.

Als die Zeit kam, mich für einen Beruf zu entscheiden, verwarf ich meinen Kindheitstraum nach einem halbherzigen und erfolglosen Versuch, meine Eltern von meinem Wunsch zu überzeugen. Doch ich hatte keinen blassen Schimmer, was ich stattdessen tun sollte. Also schaute ich mir an, welche Wege meine Freunde wählten und entschied mich für die Architektur.

Ich habe nach meinem Studium vierzehn Jahre als Architektin gearbeitet. In dieser Zeit sind mir viele unzufriedene Kollegen und Kolleginnen begegnet. In jedem einzelnen von ihnen habe ich etwas von mir wiedererkannt. Einige waren auf der Suche nach dem tieferen Sinn ihrer Arbeit, andere beklagten sich über ein Leben, in dem es nichts als Arbeit gab, wieder andere waren den ewigen Wettbewerb leid. Was wir alle gemeinsam hatten, war der Wunsch, anders zu arbeiten, ja, anders zu leben. Doch wir alle waren auch tief verhaftet in den Strukturen, die wir beklagten. Und so änderten wir - nichts.

In meiner Zeit als angestellte Architektin habe ich erlebt, wie Mitarbeiter, die nicht in eindeutig definierten Strukturen arbeiten, sich diese Strukturen selber schaffen, weil sich kaum ein/e Büroinhaber/in je die Mühe gemacht hat, seine /ihre erprobten Strukturen in nachvollziehbaren Prozessen zu beschreiben. Deshalb musste er/sie die Arbeit der Mitarbeiter ständig überprüfen. Und so endete nicht selten ein langer Arbeitstag eines/r Inhabers/Inhaberin mit der ausgesprochenen Überzeugung: Alles muss man selber machen! Es ist leicht vorstellbar, welche Auswirkungen dieses Verhalten auf ein Büro-Team hat.

Ich habe später acht Jahre lang als Büropartnerin mit meinem früheren Ehemann gearbeitet. Und diesmal trug ich selbst dazu bei, dass die Rollen in unserem Büro ungeklärt blieben. Wir wiederholten die Fehler, die wir beide in anderen Büros bereits kennengelernt hatten. Unsere Mitarbeiter und wir arbeiteten sehr viel und manchmal ging es bergauf, dann wieder bergab. Das waren anstrengende Zeiten und irgendwann verging kaum noch ein Tag, an dem ich nicht dachte: Das muss doch auch anders gehen. Und spätestens da wurde mir klar, dass wir diese immer wiederkehrenden frustrierenden Zustände nur beenden können, wenn wir uns ernsthaft auf die Suche machen nach dem, was uns im Innersten bewegt und wenn wir herausfinden, in welchem Zusammenhang unser Beruf mit unseren Träumen steht. Mit dieser Erkenntnis begann meine berufliche Veränderung.

Im April 2009 lernte ich Volker Eich kennen. Er hatte einige Jahre zuvor das Format Strategiekreis für Architekten gegründet. Ich nahm als Gast an einem seiner Strategiekreise teil. Dort erinnerte ich mich wieder wieder an meinen Kindheitstraum und sprach zum ersten Mal seit langer Zeit darüber. Ich spürte während dieses ersten Strategiekreises ganz deutlich, hier passierte etwas, das mich tief berührte. Ich hatte das Gefühl, ich komme in Kontakt mit dem roten Faden, der sich durch mein Leben zieht. Ein halbes Jahr später war ich selbst Mitglied eines Strategiekreises. Inspiriert und unterstützt durch die Arbeit mit dem Strategiekreis fand ich den Mut, mein Selbstbild zu hinterfragen und meine Mission zu entdecken, die in meiner eigenen Geschichte wurzelt. Doch bis zur Formulierung und Umsetzung meiner Mission hatte ich noch einen spannenden Weg zurückzulegen.

Nach langjähriger Zusammenarbeit mit meinem damaligen Ehemann, in der es uns weder gelungen war, unsere beruflichen Ziele, noch unsere eigenen und die Rollen der Mitarbeiter in unserem Büro zu definieren, beendeten wir im Jahr 2010 unsere Zusammenarbeit. Es war eine nervenaufreibende Zeit, in der wir kaum zur Ruhe gekommen waren. Am Ende zahlten wir einen sehr hohen Preis. Auch unsere Liebesbeziehung war gescheitert.

Ich brauchte nach unserer Trennung dringend einen Job und übernahm in einem Bauplanungs und Steuerungsunternehmen mit über 100 Mitarbeitern unter anderem die Aufgabe, das interne Qualitätsmanagementsystem als QM Beauftragte zu unterhalten. Dieses System war zertifiziert nach ISO 9001. Doch dieses System, so umfangreich es auch war, wurde von den Mitarbeitern nicht angenommen. Wieder konnte ich beobachten, wie Mitarbeiter, auf der Suche nach Strukturen, an Stelle von Arbeitsanweisungen, die sie nicht nachvollziehen konnten, ihre eigenen und oft sehr unterschiedlichen Strukturen erschafften. Und diesmal stellte ich mir ganz bewusst die Frage: Was fehlt? Die relevanten Fragen, die ein Architekturbüro, die jedes Büro zu einem funktionierenden Unternehmen machen, wurden von diesem QM-System nicht beantwortet. Welche Fragen sind relevant?

Warum gründet man ein Unternehmen? Welche Werte bringt man mit diesem Unternehmen zum Ausdruck? Wie erschafft man Anziehung und Zugehörigkeit? Wie erschafft man ein System, das die Voraussetzung erfüllt, gleichbleibende Qualität zu liefern? Wie sorgt man dafür, dass das vorhandene Wissen allen jederzeit zur Verfügung steht? Wie erschafft man gelingende und fruchtbare Kommunikation in einem Unternehmen? Wie steigert man die Effizienz in einem Unternehmen? Wie macht man das Erreichen von Qualität und Effizienz sichtbar und attraktiv für alle Mitarbeiter eines Unternehmens?

Was hatte ich gelernt? Im Gegensatz zu meinen vorangegangenen Erfahrungen gab es in diesem Unternehmen immerhin ein System. Doch das Problem war, es wurde nur eingeführt, um in öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren größere Chancen zu erzielen. Demzufolge wurde das System lediglich als notwendiges Übel hingenommen, nicht aber als Instrument zur Unternehmensentwicklung eingesetzt. Als ich zu dieser Einsicht vorgedrungen war, habe ich das Unternehmen verlassen. Meine Suche ging weiter und der rote Faden, den ich nun deutlich spüren konnte, war mein Wegweiser bei den Fragen, die ich stellte. Was konnte ich beitragen, um einen solchen Zustand zu verändern? Und wem könnte meine Arbeit dienen?

Ich habe daraufhin mit vielen Freiberuflern gesprochen. Alle träumten davon, genau die Mitarbeiter und Kunden anzuziehen, die zu ihnen passen. Allen gefiel die Vorstellung von einem fruchtbaren und freundlichen Arbeitsklima in ihrem Büro, in dem alle Beteiligten motiviert sind. Keiner konnte sich vorstellen, wie genau ein System aussieht, das ihm dabei hilft, seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen und wie er es überhaupt erschaffen könnte.

In einem zwei Jahre andauernden Prozess, in dem ich eine Coaching Ausbildung absolvierte, entschied ich mich, meine Architektenlaufbahn zu beenden. Heute weiß ich, es ist nicht die Schauspielerei, nicht das Agieren vor einem Publikum, worum es geht. Meine Stärke ist es, in Beziehung zu treten und andere Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu erkennen und ihr Potential auszuschöpfen. Wir tragen bereits all das in uns, was uns zu beruflichem Erfolg führt. Ohne einen Dialogpartner können wir es jedoch nicht erkennen.

Seit August 2011 moderiere ich gemeinsam mit Volker Eich die Strategiekreise. Im Oktober 2013 haben wir eine GbR gegründet und unser Angebot um ein Mentor-Programm erweitert. Die Themen, an denen wir mit unseren Kunden arbeiten, betreffen die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit, die Veränderungen im Unternehmen und deren Management, sowie die Entwicklung erfolgreicher Geschäftsmodelle. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die ausschließlich Architekten sind, besteht aus persönlichen und virtuellen Treffen. Wir haben uns auf die Arbeit mit Architekten spezialisiert, weil wir, als ehemalige Architekten, in der Welt unserer Kunden zu Hause sind.

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Mitarbeiter

Wir möchten Dich gerne kennenlernen.


Wir suchen zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, lange bevor wir ihnen eine Beschäftigung anbieten können. Auf diese Weise können wir einander in Ruhe kennenlernen und prüfen, wie gut wir zueinander passen, bevor unsere Zusammenarbeit beginnt.

Wir nehmen an, dass auch Du die Welt verändern willst. Wir schätzen es, wenn Du schon einmal Deinen Beruf gewechselt hast und wir gehen davon aus, dass Du den Weg des Helden gehst.

Wenn Du unsere Werte teilst und unsere Mission als Beraterin / Berater oder als Office Manager (m/w) unterstützen möchtest, erzähle uns Deine Geschichte! Sende bitte Deine Initiativbewerbung an office@strategiekreis-architekten.de

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SUPER MENTOR

Wir haben einen neuen Namen


Wir haben unserem Unternehmen einen neuen Namen gegeben.

SUPER MENTOR

Der Strategiekreis Architekten heißt jetzt SUPER GRUPPE.

Und wir haben unser neues Buch veröffentlicht:

MINI MENTOR - Wie mache ich mein Architekturbüro zu einem gut funktionierenden Unternehmen?

Hier geht’s zu unserer neuen Website: www.super-mentor.com

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Kontakt


SUPER MENTOR
Volker Eich Elke Anna Mehner GbR

Postanschrift:
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Volker Eich
volkereich@strategiekreis-architekten.de

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Elke Anna Mehner
elkeannamehner@strategiekreis-architekten.de




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